Renten sichernInitiative

Schweiz

Die Altersvorsorge ist in Gefahr. Wir wollen unsere Renten sichern! Deswegen fordern wir das Rentenalter 66 und eine anschliessende Kopplung an die Lebenserwartung.

Mehr lesen
Unterzeichnet
von Jungfreisinnige Schweiz
{{formatNumber(cause.total_supporters)}}{{_('signatures of [target_signers]', {target_signers: formatNumber(cause.target_signers)})}}
Status:Digitale Sammlung
CHF {{formatNumber(cause.total_donor_amount)}}{{_('raised of CHF [target_donor_amount]', {target_donor_amount: formatNumber(cause.target_donor_amount)})}}
von Jungfreisinnige Schweiz

Top Influencer

Top Unterstützer

{{_('Loading...')}}

{{_('About Project')}}

Renten sichern

Die Altersvorsorge ist der wichtigste Teil unserer sozialen Sicherheit. Heute ist jedoch die Finanzierung und langfristige Sicherung aufgrund der immer älter werdenden Bevölkerung in Gefahr.

Wir haben uns deshalb einem Ziel verpflichtet: Wir wollen unsere Renten sichern!

Um dieses Ziel zu erreichen, haben wir eine Initiative entwickelt. Diese fordert das Rentenalter 66 für beide Geschlechter und eine anschliessende Kopplung an die Lebenserwartung. Das gesamte System soll so reformiert und entpolitisiert werden, damit unsere Renten nachhaltig gesichert sind.

www.renten-sichern.ch

Initiativtext

Die Bundesverfassung wird wie folgt geändert:
Art. 112 Abs. 2 Bst. ater

2 Er [der Bund] beachtet dabei [beim Erlass der Vorschriften über die Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge] folgende Grundsätze:

ater. Das Rentenalter ist an die durchschnittliche Lebenserwartung der schweizerischen Wohnbevölkerung im Alter von 65 Jahren gebunden; diese Lebenserwartung am 1. Januar des vierten Jahres nach Inkrafttreten dieser Bestimmung wird als Referenzwert festgesetzt; das Rentenalter entspricht der Differenz zwischen der Lebenserwartung und dem Referenzwert, multipliziert mit dem Faktor 0,8 zuzüglich 66; die Anpassung des Rentenalters erfolgt jährlich in Schritten von höchstens zwei Monaten; das Rentenalter wird den betroffenen Personen fünf Jahre vor Erreichen des Rentenalters bekannt gegeben;

Art. 197 Ziff. 12

12. Übergangsbestimmung zu Art. 112 Abs. 2 Bst. ater (Rentenalter)

1 Ab dem 1. Januar des vierten Jahres nach Annahme von Artikel 112 Absatz 2 Buchstabe ater wird das Rentenalter für Männer in Schritten von jeweils zwei Monaten pro Jahr erhöht, bis es 66 Jahre beträgt.

2 Ab dem 1. Januar des vierten Jahres nach Annahme von Artikel 112 Absatz 2 Buchstabe ater wird das Rentenalter für Frauen in Schritten von jeweils vier Monaten pro Jahr erhöht, bis es dem Rentenalter für Männer entspricht. Anschliessend wird das Rentenalter für Frauen in Schritten von jeweils zwei Monaten pro Jahr erhöht, bis es 66 Jahre beträgt.

3 Ab dem 1. Januar des vierten Jahres nach Annahme von Artikel 112 Absatz 2 Buchstabe ater wird das Rentenalter an die durchschnittliche Lebens­erwartung der schweizerischen Wohnbevölkerung im Alter von 65 Jahren gebunden.

4 Sind die Ausführungsbestimmungen zu Artikel 112 Absatz 2 Buchstabe ater drei Jahre nach dessen Annahme noch nicht in Kraft getreten, erlässt der Bundesrat auf den 1. Januar des vierten auf die Annahme folgenden Jahres die erforderlichen Ausführungsbestimmungen durch Verordnung. Die Verordnung gilt bis zum Inkrafttreten der gesetzlichen Bestimmungen. Der Bundesrat kann in der Verordnung von der Gesetzgebung zur Alters- und Hinterlassenenversicherung abweichen.

{{_('Updates')}}

{{_('FAQ')}}

Klingt gut, aber… … Bauarbeiter können nicht bis 66+ arbeiten!

Wir wollen das gesetzliche Rentenalter erhöhen. Nicht in jeder Branche muss aber bis zum gesetzlichen Rentenalter gearbeitet werden: Einige Sektoren ermöglichen es, den Mitarbeitenden bereits heute in den Vorruhestand zu gehen. So gilt zum Beispiel in der Baubranche ein Rentenalter von 60 Jahren. Zudem: Auch ohne Vereinbarung mit ihrem Arbeitgeber können Männer und Frauen die Rente um ein oder zwei Jahre vorziehen. Diese beiden Möglichkeiten bleiben bestehen, wenn das Rentenalter auf 66 Jahre angehoben wird. Wie heute liegt es an den Sozialpartnern (Arbeitgeber und Gewerkschaften), Lösungen zu finden, die den Branchen und den Schwierigkeiten des Berufsstandes entsprechen. Darüber hinaus wird im Rahmen der AHV21-Reform eine grössere Flexibilität des Rentenalters eingeführt. Dies ist eine Massnahme, die von den Jungfreisinnigen seit vielen Jahren unterstützt wird. Es wird also in Zukunft einfacher sein, flexibel in den Ruhestand zu gehen. Die Sozialpartner können auch künftig für körperlich belastende Berufe einen Vorruhestand vorsehen. Diese sozialpolitische Komponente ist wichtig und begrüssen wir. Wir dürfen die zwei Themen aber nicht miteinander vermischen. Einerseits ermöglicht die Anhebung des Rentenalters, die insolvenzgefährdete AHV nachhaltiger aufzustellen. Andererseits müssen besonders betroffene Personen gezielt unterstützt werden, sei dies beispielsweise durch Frühpensionierungen, Weiterbildungen oder mit anderen Massnahmen.

… schon heute können Ü55 keine Arbeit finden!

Dass nicht alle einen Job finden, ist ein Problem. Allerdings müssen wir auch festhalten, dass die Arbeitslosigkeit unter den Über-55-Jährigen geringer ist als beispielsweise unter den Jugendlichen. Zudem sind im internationalen Vergleich Personen über 55 in der Schweiz sehr gut integriert. Die Erwerbsquote beträgt knapp 73 Prozent, währenddessen sie in der OECD durchschnittlich nur etwa 61 Prozent beträgt. Was allerdings stimmt: Wenn eine ältere Person arbeitslos wird, ist sie länger ohne Job. Somit sind ältere Personen einem höheren Risiko der Langzeitarbeitslosigkeit ausgesetzt. Die Langzeitarbeitslosigkeit ist ein Problem. Doch wegen diesem Problem eine Erhöhung des Rentenalters zu blockieren, ist nicht zielführend. Denn einerseits führt ein höheres Rentenalter nicht zu einer höheren Arbeitslosigkeit. Die Erhöhung des Frauenrentenalters von 62 auf 64 Jahre führte zu einem unmittelbaren Anstieg der Erwerbsbeteiligung der Frauen. Andererseits wären bei einer Blockade auch die Renten gefährdet, weil der AHV das Geld ausgeht. Schlauer ist es deswegen, die betroffenen Personen gezielt zu unterstützen. Wie? Erstens ist eine Flexibilisierung des Rentenalters zentral. Heute ist oft mit 65 Jahren Schluss. Je nach Beruf wird man mit 65 Jahren sogar zwangspensioniert, selbst wenn man noch weiterarbeiten möchte. Das ist unsinnig – für beide Seiten. Denn wenn der Arbeitgeber weiss, dass mit 65 Jahren die obligatorische Pensionierung ansteht, wird er eine 62-jährige Person kaum mehr einstellen, da es sich nicht mehr lohnt, diese noch in den Beruf einzuarbeiten. Wenn das Rentenalter flexibler wäre und beispielsweise bis 70 oder sogar 75 Jahre freiwillig weitergearbeitet werden könnte, würden auch wieder mehr ältere Personen angestellt werden. Verschiedene Arbeitgeber versuchen bereits heute, ältere Arbeitnehmer zum Weiterarbeiten zu animieren und so ihren Bedarf an Fachkräften zu decken. Auch die Stadt Zürich geht mit dem Pilotversuch «66 plus» beispielsweise genau in diese Richtung. Wenn beide Seiten einverstanden sind, können Angestellte über 66 in Teilzeit bis 70 Jahre weiterarbeiten. Zweitens indem die Sparbeiträge in die Pensionskasse geglättet werden. Die Lohnabzüge steigen mit zunehmendem Alter. Junge zahlen noch nichts – 55-64-Jährige zahlen 18 Prozent ihres Lohnes in die Pensionskasse. Dies benachteiligt ältere Personen auf dem Arbeitsmarkt gegenüber jüngeren, weil sie so für den Arbeitgeber teurer sind. Drittens spielt Weiterbildung eine wichtige Rolle. Die gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Veränderungen erfordern, dass Qualifikationen und Wissen ständig angepasst und erweitert werden müssen. Mit dem Bundesgesetz über die Weiterbildung wird der Bedeutung des lebenslangen Lernens Rechnung getragen. Wenn wir Aus- und Weiterbildungen auch im Alter stärker fördern, verringern wir die Arbeitslosigkeit. Was zudem positiv stimmt: Wir werden in den kommenden Jahren viel Personal benötigen. Denn bis ins Jahr 2030 fehlen der Schweiz aufgrund der Pensionierungswelle der Babyboomer eine halbe Million Arbeitskräfte. Es sollte deswegen auch für ältere Personen künftig wieder einfacher werden, einen Job zu finden.

… ohne Lohngleichheit keine Rentenaltererhöhung für Frauen!

Gleichstellung soll überall erreicht werden. Es ist aber nicht zielführend, verschiedene Themen miteinander zu vermischen und gegeneinander auszuspielen. Stattdessen müssen individuelle Lösungen gefunden werden. Im Arbeitsmarkt heissen unsere Lösungen Elternurlaub und Individualbesteuerung. Für Frauen wird es so einfacher, sich am Arbeitsmarkt zu beteiligen und Karriere zu machen. Bei der Altersvorsorge heisst unsere Lösung gleiches Rentenalter für alle. Es ist uns nicht ersichtlich, weshalb Frauen weniger lang arbeiten sollten. Wir sollten den Geschlechterkampf endlich begraben und überall Gleichstellung erreichen. Wir fordern ja auch nicht ein höheres Rentenalter für Frauen als für Männer, nur weil Frauen etwa drei Jahre länger leben. Stattdessen sollen alle gleich behandelt werden und entsprechend das Rentenalter identisch sein.

Ihre Frage wurde gesendet.

Dieses Projekt unterstützen

Vor- und Nachname werden benötigt.

Vor- und Nachname werden benötigt.

Vor- und Nachname werden benötigt.

Vor- und Nachname werden benötigt.

Email wird benötigt

Eine gültige Email wird benötigt

Dieses Projekt unterstützen

Vor- und Nachname werden benötigt.

Vor- und Nachname werden benötigt.

Vor- und Nachname werden benötigt.

Vor- und Nachname werden benötigt.

Email wird benötigt

Eine gültige Email wird benötigt